Wo auch immer wir sind, wo auch immer wir hingehen, die Schönheiten auf den Plakaten um uns herum sind schon vor uns da und wir fragen uns, wo kommen sie her und wie kann es sein, dass diese Models, egal ob männlich oder weiblich auf diesen Großplakaten immer so gut aussehen. Die Antwort auf diese Frage ist einfach, die Antwort auf die Frage: Wie machen wir Menschen, die nicht perfekt sind, perfekt? Die Antwort auf diese Frage wurde im Jahr 1990 gegeben, durch das Computerprogramm mit dem bezeichnenden Titel Photoshop. Photoshop kam und Menschen konnten mit wenigen Handgriffen besser aussehen, als sie sie es normalerweise waren. Jemand hat zu viele Fettpolster? Jemand hat Pickel? jemand will vor dem Eiffelturm stehen, obwohl er nie in Paris gewesen ist? Die Antwort auf all diese Fragen lautet seit nunmehr 23 Jahren Photoshop, dass Bildbearbeitungsprogramm für all die Menschen, denen die Realität noch nicht schön genug ist. Photoshop bietet davon abgesehen viele schöne Tools, mit denen man wirklich kunstvolle Arbeiten verrichten kann, aber in erster Linie dient es Fotografen und Grafikern zur Verschönerung der Realität. Damit sich die Menschen schlecht fühlen, wenn sie all die Photoshop-Schönheit auf den Covern von Modezeitschriften ertragen müssen und sich nicht darüber im klaren sind, dass da ein Programm existiert, das aus weniger schönen Menschen, schöne machen kann.